Einsätze Stadtspieler

Das Brettspiel wird mittlerweile an den unterschiedlichsten Stellen eingesetzt. Hier finden Sie Beispiele, bei denen die Nutzer das Spiel selbständig für eigene Fragen und Aufgaben gespielt haben.
 

 

Stadtspieler in der Perspektiven-Entwicklung für Kultur-Immobilien mit innovativer Dokumentation

„Stadtspieler“ wurde zur Perspektiven-Bildung einer Kirche / Immobilie in einer Variante mit geändertem Spielplan und spezifischer Ergebnis-Erfassung in einer beispielhaften Dokumentation eingesetzt für die St. Sixtuskirche in Ermsleben. Das Projekt wurde konzipiert, durchgeführt und dokumentiert von Ateliers Brömme.

Weitere Infos (PDF)
Internetauftritt Ateliers Brömme

 

Stadtspieler in der Integration jugendlicher Flüchtlinge

TaschMo-Bild

TatschMo erprobt „Stadtspieler“ in der Regionalentwicklung zur Förderung der Integration von jungen Flüchtlingen. In Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Traunstein (Oberbayern) entstand ein Pilotvorhaben für Berufs-integrationsklassen, in dem das Planspiel „Stadtspieler“ unterstützt, den komplexen Unterrichtsstoff „Partizipation“ speziell für junge Flüchtlinge anschaulich zu machen. Eine mehrmodulige Unterrichtseinheit wurde konzipiert und umgesetzt. Das Planspiel „Stadt-spieler“ wurde dafür an die individuelle Situation und Aufgabenstellung angepasst.

Weitere Infos (PDF)
weitere Informationen auf der Website von TatschMo

 

Artikel zu Geschichte, Spielsystem und Anwendungen "Stadtspieler"

Artikel zu Geschichte, Spielsystem und Anwendungen "Stadtspieler" in "Frisch gespielt" Nr. 4 / 2016 von Prof. Rainer Buland, Institut für Spielforschung Salzburg.

 

stadtspieler für die Perspektive der kommunalen Jugendarbeit

Stadtspieler wurde im August 2016 in Ostermundingen (Schweiz) eingesetzt zur Ausarbeitung von Perspektiven und Programmatik der Jugendarbeit und des Jugendzentrums in einer Veranstaltung mit 50 Personen allen Alters. Die Leitung hatte Sabine Schmelzer, moderiert und begleitet von Dr. Synes Ernst, Gemeinderat in Ostermundingen und langjähriges Mitglied von „Spiel des Jahres“. Die Dokumentation sehen Sie hier.

 

 

stadtspieler in Verbindung mit Storytelling und Graphic Recording

StadtKommunikation wurde durch Georg Pohl präsentiert auf der SwissBau Messe am 15.01.2016 in Basel unter dem Titel: „Rettung durch Technik? – Stadt und Region gestalten durch Geschichten erzählen und Stadtspieler“ Die Präsentation finden Sie grafisch hier und als Mitschnitt hier.

Stadtspieler auf der Euregia 2014

 

 

stadtspieler wird dorfspieler

Im Dezember 2015 wurde im Rahmen der Zukunftswerkstatt von Zappendorf (Wettbewerbssieger Dorf mit Zukuft in Sachsen-Anhalt) von der LUDILUX-Gruppe eine Spielversion für die Ortschaft Zappendorf erarbeitet. Link zur Website von Zappendorf hier.

Stadtspieler auf der Euregia 2014 Stadtspieler NSP Leipzig

 

 

stadtspieler Startseminar mit Jugendlichen in Neustrelitz

  1. Am 15.12.2015 veranstalteten wir ein Startseminar zu ganz neuen Einsichten und Ansatzpunkten in der lokalen und regionalen Stadtentwicklung durch das Engagement Jugendlicher.

 

Stadtspieler auf der Euregia 2014 Stadtspieler NSP Leipzig

 

 

 

„Zukunftsstadt Soltau 2030+ Drei Quartiere – Eine Stadt“

Von September bis November 2015 stand stadtspieler methodisch in der Mitte eines Beteiligungs- und Entwicklungsprozesses mit der gesamten Einwohnerschaft. Die Dokumentation finden Sie hier.

Stadtspieler auf der Euregia 2014 Stadtspieler NSP Leipzig

 

 

1. Seminar „stadtspieler – Storytelling – Graphic Recording“

  1. am 23.11.2015 in Hamburg startete das neue Format „StadtKommunikation“ (www.stadtkommunikation.com).
    Das Programm finden Sie hier.

 

Stadtspieler auf der Euregia 2014 Stadtspieler NSP Leipzig

 

 

Präsentationen in KLEVE und LEIPZIG

stadtspieler wurde präsentiert auf der 1. Stadtmarketingbörse 2014 des Bundesverbandes City- und Stadtmarketing (bcsd) in KLEVE, auf der EUREGIA Messe für Regionalentwicklung 2014 in Europa und auf dem Kongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik 2015 in LEIPZIG.

Stadtspieler auf der Euregia 2014 Stadtspieler NSP Leipzig
 

Gartenverein

Der größte Gartenverein Deutschlands mit mehr als 1.000 Parzellen setzte stadtspieler zur Verständigung zwischen Menschen, Generationen und Kulturen ein.

Pressebericht im Hamburger Wochenblatt vom 17.03.2015

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CHISINAU (Moldawien)

TeilnehmerInnen aus vielen Ländern der Studienakademie in Chisinau setzen stadtspieler ein zur Verständigung und Entwicklung von Perspektiven. Weitere Informationen auf staedtemachen.wordpress.com.

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GRENZGÄNGER – Eine stadtspieler-Version

Die vier europäischen Masterstudierenden Alexandra Ioan, Philip Kovce, Bianca Rancea und Björn Verse entwickelten im Rahmen ihres Jahresprojekts des Studienkolleg zu Berlin eine eigene Spielversion. Ihre Spielversion ‚Grenzgänger' qualifiziert für transnationale Bürgerbeteiligung bei grenzüberschreitenden Infrastrukturvorhaben. Grenzgänger eröffnet damit eine gewinnbringende Diskussion von Planungsvarianten und die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbilds in einer Grenzregion. Ein Jahr lang recherchierten die vier Masterstudierenden zu grenzüberschreitender Bürgerbeteiligung in Europa. Sie sprachen vor Ort in europäischen Grenzregionen mit Experten, Planern, Politikern, Unternehmern und betroffenen Bürgern, die in die umstrittene deutsch-dänische Feste Fehmarnbelt-Querung und die Lyon-Turin-Hochgeschwindigkeitstrasse sowie den Schweizer Gotthard-Basistunnel eingebunden sind.

Die Europäische Union stellt im Rahmen ihrer TEN-E und TEN-V Programme in den nächsten Jahren Finanzmittel in Milliardenhöhe für den europaweiten Infrastrukturausbau bereit. Doch wenn Verkehrswege und Stromtrassen zunehmend grenzüberschreitend ausgebaut werden, brauchen Grenzregionen neue Instrumente der gemeinsamen Verständigung, Kooperation und Diskussion von Planungsalternativen.

Grenzgänger eignet sich deshalb insbesondere als Instrument zur informellen Bürgerbeteiligung während einer frühen Planungsphase. Es stellt Transparenz und Kooperation zwischen betroffenen Bürgern wie involvierten Experten her, wenn in Grenzregionen mit unterschiedlichen kulturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen Hochspannungsleitungen oder Pumpspeicherkraftwerke, neue Straßen oder Eisenbahntrassen oder auch Bildungs- und Gesundheitsinfrastrukturen geplant sind. Grenzgänger lässt dabei nicht nur die individuellen Lebenswelten und Sinndeutungen der Spielteilnehmer hinsichtlich der regionalen Infrastrukturplanung zu. Das Spiel sensibilisiert auch für die divergierenden Kontexte in europäischen Grenzregionen und die Sichtweisen von Planern, Bürokraten und ausführenden Unternehmern, die oft von denen der betroffenen Bürger abweichen.

Grenzgänger lädt dazu ein, die oft abweichenden Sichtweisen von Verwaltung/Unternehmen/Bürgern gleichberechtigt zuzulassen. Eine besondere Rolle – wie in realen informellen Bürgerbeteiligungsprozessen auch – kommt dabei dem neutralen Moderator bei Grenzgänger zu. Er/sie stellt sicher, dass die verschiedenen Ansichten und Konflikte auf Augenhöhe verhandelt werden. "Jetzt sehe ich diese oft massiven, grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekte, die das Leben in unserer Region verändern, in einem ganz anderen Licht." "Ich habe gelernt, was es bedeutet, sinnvoll zu kooperieren." Das sind nur einige der Rückmeldungen von Grenzgänger-Testspielern.

Das Studienkolleg zu Berlin ist ein studienbegleitendes, europäisches Exzellenzprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dem Wissenschaftskolleg zu Berlin. Ein Spielexemplar von Grenzgänger kann ab Herbst 2014 über die Geschäftsstelle des Studienkollegs sowie über stadtspieler.com angefragt werden.

Hier können Sie das gesamte Spiel herunterladen
 

Stadtspieler in CHUR (CH): Vom Stadtspieler zum Open Space

Erfolgreich, spielerisch, fantasievoll, viel Energie – dies das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Open Space zu Stadtspieler- eine geniale Spielform, um Anliegen zu entwickeln - Innovation und Stadtentwicklung in einer Schweizer Stadt, 2014.

Eine Stadt zu planen, Quartiere zu entwickeln, sind sehr komplexe Aufgaben, gerade dann, wenn bestehende Perimeter, Strassen und vieles mehr klare Grenzen setzen. Immer wichtiger wird dabei der Dialog unter den Betroffenen, seien es Investoren / Bauherren, Bewohner oder Planerinnen. Weil es ja bei der Stadtentwicklung nicht nur um bauliche und planerische Fragen unter Fachleuten geht, sondern um viele verschiedene Sichtweisen und Interessen. "Stadtspieler" – unsere Anpassung an die räumlichen Umstände und den Zusammenhang von Chur – hilft dabei, die verschiedenen Perspektiven zu verbinden und Stadtentwicklung auch als Prozess, als vielschichtigen Prozess zu verstehen. Wir haben dabei erfolgreich mit Szenarien gearbeitet, die ganz konkret mit der Stadtentwicklung vor Ort zu tun haben.

Wie wir richtig vermutet haben: Stadtspieler hat sich hervorragend dazu geeignet, in verschiedenen Gruppen aus unterschiedlichen Perspektiven heraus Anliegen zu entwickeln, die danach auf dem Marktplatz kurz beraten wurden. In mehreren Workshoprunden vertieften die Teilnehmenden diese Anliegen und entwickelten daraus erste Grundlagen für neue Projekte. Schliesslich konnten die verschiedenen ad-hoc Gruppen auch erste Schritte ermitteln, die getan werden müssen, damit die Ideen tatsächlich Wirklichkeit werden. Im abschliessenden Plenum entwickelten alle gemeinsam Aufträge, die an die Stadt übergeben wurden mit dem Anliegen, nun die Umsetzung vorzuspuren.

www.visualdynamics.ch/stadtentwicklung-mit-world-cafe-und-im-open-space

Daniel Osterwalder, Bern 2014
visualdynamics
Osterwalder & Stadler GmbH

 
 

Stadtspieler Jugend ab Sommer 2013

"stadtspielerJUGEND ist ein neuentwickeltes Instrument für die lokale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Es ist ein Werkzeug für die Stadtentwicklung, die Bürgerbeteiligung, die Jugendarbeit und das Kommunikationstraining zugleich und basiert auf dem stadtspieler." Heißt es beim Träger Kinderfreundliche Kommunen e.V.

Die neue Spielfassung stadtspielerJUGEND wurde aus dem Basisspiel von Jugendlichen für Jugendliche entwickelt und in Sprache und Spielablauf angepasst. Dieses neue Beteiligungsinstrument bietet die Chance, eigene Ideen zu diskutieren und deren Umsetzungschancen auszuloten und wird damit zu einem Angebot der lokalen Jugendbeteiligungskultur. Jugendliche sind die Mitspieler und einige auch Moderatoren. Sie definieren ihre Vorstellungen von Stadt, sie bringen über das Spiel ihre Sichtweise in die verschiedenen Problemstellungen der Stadtteile und der Gesamtstadt ein. Die Kommunen haben dadurch die Chance, durch Jugendliche konkrete Ziele zu identifizieren und Projekte zu generieren, die in die jeweiligen lokalen Aktionspläne eingebracht werden können. stadtspielerJUGEND kann ebenso in Quartieren wie bei konkreten Planungsprojekten eingesetzt werden.

www.kinderfreundliche-kommunen.de/siegel/stadtspielerjugend
 

Stadtteilinitiative Hamburg-Bramfeld

Das Stadtteilkulturzentrum Brakula entwickelte im Frühjahr 2012 für eine Werkstattreihe zur Veränderung der Hauptverkehrsstraße Bramfelder Chaussee eine eigene Grundplatte auf Basis von Stadtspieler.


Fotos: Julia Menzel, Brakula e.V.
 

Ausbildung Umweltschutztechniker

Beispiele von Spielversionen „Stadtspieler“, wie sie 2012 im Unterricht von Torsten Renneberg, Hamburg, Büro Tektour, entwickelt wurden. (Entwicklung eines B-Planes / Konzept für „Mitte Altona“)


 

Stadt Kirchen

"Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kirchen entwickeln im Rahmen des Demografiekonzeptes für die Stadt kreative Ideen. An unterschiedlichen Orten in der Stadt nahmen bisher einige, an der Zukunft ihrer Stadt Interessierte, teil. Auch im Cafe Kuchenschlößchen wurden im November 2011 kreative Ideen für die Stadt Kirchen entwickelt und in geselliger Runde wurden über Möglichkeiten der Stadtentwicklung diskutiert."


 

Komplizen für Altona

Stadtplanung in Hamburg und besonders in Altona ist ein Thema, das derzeit viele bewegt. Die Entwicklungen um die „Neue Mitte Altona“ oder die Perspektiven für die Viktoria Kaserne sind nur zwei aktuelle Beispiele. Christa Goetsch nutzte die Veranstaltung am 30.11.2011 um zu fragen, wie Stadtplanung heute gelingen kann und wie Beteiligungsprozesse besser gestaltet werden können.

Download Dokumentation
 

Digitale Trends

Das Trendbüro Hamburg hat eine eigene Stadtspieler-Interpretation erstellt, die sie im Rahmen eines Workshops für Beiersdorf eingesetzt haben. Das Ziel war es, die Konsequenzen der Digitalisierung in den Alltag zu übertragen. Deshalb ist das Spielfeld nicht in verschiedene Bereiche einer Stadt, sondern in die vier Felder „Office, Home, Leisure and Shopping“ unterteilt. Der Ablauf mit Schwerpunkten zur Szenarienentwicklung erfolgt über Karten und Knetfiguren ähnlich wie beim Stadtspieler, der Spielablauf wurde etwas gestrafft.